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Hexengarten13

Hier dreht es sich um Natürliche Gesundheit, Hexen, Katzen, Vegane Ernährung und Kochrezepte

Monat

November 2017

Wachholder (Juniperus communis)

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Wer kennt Sie nicht die Wachholderbeeren im Sauerkraut???

Nicht jeder mag den herben Geschmack beim draufbeissen auf eine solche Beere. Ich selber hatte lange Zeit mühe mich dran zu gewöhnen. Heute mag ich es sogar ab und zu diese Beeren genüsslich mit Sauerkraut zu zerkauen. Wachholder hilft sehr gut gegen Magenbeschwerden und auch für die Gedärme ist er von grossem Wert.

Auch als Rächerwerk kann man den Wachholder einsetzten um Räume zu reinigen und zu desinfizieren.

In der Schweiz kann man einen Brotaufstrich unter dem Namen Latwerge kaufen, der aus Wachholder hergestellt wird.

In Österreich gibt es einen Schnapps aus den Wachholderbeeren. Er ist dort unter dem Namen Kranebitter bekannt.

Im alten Rom wurde schon damals der Wachholder hoch geschätzt und man nannte ihn dort Juniperus was soviel bedeutete wie Beeren der Göttermutter Juno.

Im Mitelalter wurden auch gerne Salben aus dieser Heilpflanze hergestellt. Sie wurde gegen Gelenkserkrankungen eingesetzt.

 

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Wuchs:       Aufrechter Strauch oder auch Baum der bis zu 12Meter hoch werden kann. Der Stamm ist grau bis rotbraun. Er hat spitze Nadelalförmige Blätter. Bis die Beeren zum sammeln reif sind dauert es bis zu 3Jahre.

Blüte: April bis Juni

Wuchs Ort:  Gärten, Parks, Gebirge, Friedhöfe

Sandort:      Sonnig

Ernte:       ganze Zweige zum trocknen. Beeren sobald diese schwarzbraun bis bläulich gefärbt sind.

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Terpineol, Flavonoide, Myrcen, Sabinen

Wirkung:  Hilft gegen Nieren-, Leber-, Magenleiden. Gicht, Rheuma

Küche:  Beeren im Sauerkraut, Wildgerichte, Wachholderzweige werden auch gerne für Räucherungen verwendet

Tipp: Wer einen Wachholderbusch im Garten hat der kann auch Zweige davon zum trocknen aufhängen und bei Bedarf ein Sud herstellen den man ins Badewasser gibt. Für Gicht oder Rheumageplagte eine Wohltat. Allerdings ist dies eine Aufwändige Prozedur, denn der Sud muss ca. 5h lang leicht köcheln bevor er verwendet werden kann.

Achtung: Da dem Wachholder auch eine Gittigkeit innewohnt so sollte er nicht übermässig verzehrt werden. Eine Überdosierung kann Hautreizungen, Leberschädigungen, Nierenschmerzen bis zu Nierenversagen führen. Höchstens 2g pro Tag verzehren.

Deshalb besonders in der Schwangerschaft vorsichtig damit hantieren und den Rat des Arztes oder Heilpraktikers befolgen.

Ingwer ( Zingiber officinale)

Ein wirklich schafes Stück steckt im Rhizom des Ingwers. Wer schon mal Inwer probiert hat kennt seinen intensiven, schafen Geschmack und Anfängern sei geraten nur ganz wenig in ihr Essen zu tun. Viele machen das falsch und hauen recht viel in ihr Essen und wundern sich dann, das es ihnen nicht mehr schmeckt. Deshalb langsam rantasten und die Dosis rausfinden, um sich erst mal an die Geschmacksexplosion zu gewöhnen. 😉

Im Winter ein wunderbares Mittel um die Wärmeproduktion des Körpers anzuregen. Wer ständig friert könnte da sein Ass im Ärmel mit finden. Da ich selber ein Frierpeter bin, findet sich bei mir im Winter immer ein Stück Ingwer im Kühlschrank 😉

Wuchs:  Rhizom bildend, aufrechte Stängel (50cm bis 150cm) Blütenstandsschaft spektakulär bis 25cm lang

Blüte:  klein (gelb, rot) und erinnern an Orchideenblüten

Wuchs Ort:  Tropen und Subtropen

Ernte:    Bio Quallität in einem guten Fachgeschäft besorgen.

Inhaltsstoffe: Gingerol, ätherische Öle, Harzsäuren, Borneol, Zingeron, Vitamin C, Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Phosphor

Wirkung:  Entzündungshemmend, Erkältung, Virustatische Wirkung, Durchblutungsfördernd, hilft gegen Übelkeit, Antibakteriell, Rheuma, Arthrose, wirkt anregend auf Speichel- Magensaft- und Gallenbildung (Tiermedizin: wird gern Pferden gegen Arthrose gegeben)

Küche:  Vor allem für asiatischen Gerichte, Tee, Getränke (z.B.Ginger Ale), Suppen, Gemüse, Fisch und Fleischgerichte. Auch an süssen Speisen findet er Verwendung z.B. an Milchreis und Obstsalat

 

 

 

Die Winterzeit beginnt

IMG_9868Die Tage werden immer kürzer und nun ist Halloween auch vorbei und damit beginnt die Pause im Hexenkräutergarten. 

Ab dem Tag von Halloween werden keine oberirdischen Kräuter mehr gesammelt. 

Einige Kräuter ziehen sich in den Boden zurück und überwintern dort. Andere müssen vor Kälte mit einem Fliess oder Tannzweige geschützt werden damit sie frostige Tage gut überstehen. Einjährige Kräuter sterben nun ab und wer Samen davon gesammelt hat, kann diese im nächsten Jahr wieder neu pflanzen. Es gibt aber auch solche, denen die Kälte nicht viel anhaben kann. Manche müssen sogar einen Platz im Keller oder einem Wintergarten finden, damit sie über die Runden kommen. Für fast alle gilt jedoch nun die Zeit der Schonung, sodass die Pflanzen all ihre Kräfte selber nutzen können um die Winterzeit zu überstehen.

Auch ich gönn meinen Kräutern diese Schonzeit und ich freue mich sie im nächsten Frühjahr wieder auf’s neue zu begrüssen. 

Es gibt aber auch ein paar wenige Ausnahmen deren Erntezeit in die Winterzeit fällt. 

Da wäre z.B. der Beinwell. Oberirdisch zieht er sich nun ganz in seine Wurzeln zurück. Da Beinwell eine sehr kräftige Pflanze ist und ich die Wurzeln auch für meine Heilsalbe benötige, werde ich auch in diesem Winter wieder nach den Wurzeln graben um mich deren Heilkräfte anzunehmen. Dabei achte ich aber darauf, dass ich nicht alle Wurzeln entnehme und immer was im Boden zurück lasse damit im nächsten Jahr der Beinwell wieder austreiben kann. Manche Gärtner sehen den Beinwell auch als Plage, da er sich unterirdisch verbreitet und mit der Zeit einiges zuwachsen kann. Darum ist es auch kein Problem ihm ein paar Wurzeln zu entnehmen.

Der Baldrian ist auch so eine Pflanze die sich gerne vermehrt. Auch bei ihr werden im Winter die Wurzeln geerntet. Meine Katzen sind dann voll scharf drauf und ich muss aufpassen wo ich die Wurzelstücke zum trocknen hinhänge… 😉 

Wer von Euch auch Katzen hat weiss um die Vorliebe der Samtpfoten wenn es um die Baldrianpflanze geht…

Also gebt gut auf auf Eure Pflanzenschätze und sorgt gut für diese damit sie den Winter unbeschadet überstehen. 

Es grüsst Euch die Kräuterhexe

Rückblick auf mein Halloween 2017

Nun ist mein Lieblins Fest wieder vorbei und es kehrt wieder Ruhe ins Hexenhaus ein.

In den letzten Tagen hatte ich viel im Garten zu erledigen, denn es gilt nun alles Winterhart einzupacken. Auch meine Balkonkisten sind nun ausgeräumt und verstaut für’s nächste Jahr. Als letztes werde ich nun noch die Wasserfässer entleeren, säubern und wegräumen damit der Frost sie mir nicht sprengt. Das ist mir einmal passiert mit einem grossen Fass und das war sehr ärgerlich. Es hat mich jedoch gelernt dass ich meine Fässer nun rechtzeitig entleere. Habt ihr das auch schon mal erlebt wenn ein Wasserfass total gefriert??? Kein schöner Anblick…

Wer nun möchte kann mein Youtube Video noch ansehen.

 

 

 

 

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