Die Blätter besitzen einen Gurkenähnlichen Geschmack, deshalb wird im Volksmund der Borretsch auch Gurkenkraut genannt. Die noch jungen Blüten sind rosa und verfärben sich später blau. Dieses Jahr hab ich einen richtig schönen Busch im Hexengarten der noch immer fleissig Blüten zum Vorschein bringt. So kann es sein dass ich beim Vorbeigehen mir ein paar Blüten abzupfe und sogleich verzehre 😉 Die meisten finden jedoch den Weg in meiner Küche wo ich sehr gerne den Salat mit den hübschen Blütenköpfe verziere.

 

Wuchs: Buschig mit behaarten, borstigen Blättern und Stängeln. Bis 90cm hohe Pflanzen

Blüte: Mai bis Oktober

Wuchs Ort: Brachflächen, Bauerngärten, Kräutergärten

Standort: Sonnig

Ernte: junge Blätter und Blüten 

Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide, Harz, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Saponin, Kieselsäure, Kaliumnitrat, äterische Öle, Fettsäuren

Wirkung: Hilft bei Menstruationsbeschwerden, Stimmungsaufhellend, Husten, Erkältung, Hautkrankheiten, Entzündungshemmend

Küche: Salat, Quark, Blüte als Dekor in Eiswürfen etc., Spinat, Suppe, Borretschöl, Tee

Achtung: Der Borretsch sollte nicht in grösseren Mengen verzehrt werden da gewisse Inhaltsstoffe für die Leber toxisch wirken. Deshalb bitte nur gelegentlich verzehren. Blüten und Samen enthalten nur in Kleinstmengen Toxische Inhaltsstoffe und sind deshalb weniger bedenklich.