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Hexengarten13

Hier dreht es sich um Natürliche Gesundheit, Hexen, Katzen, Vegane Ernährung und Kochrezepte

Monat

August 2017

Kursangebot September 2017

Am 6, 13, 20 und 27.September gebe ich die nächsten Kräuterkurse.

Wenn das Wetter mitspielt werden wir 2 Arten Kräuteröl (aus frischen Kräutern) ansetzten. Ein Bratöl und ein Salatöl. Fals es regnet werden wir alternativ ein Kräuterhexen Gesteck fertigen mit Hexen Accessoires.

Der Kurs kostet 90Fr. inkl. Material. und Getränke

Er findet im Hexengarten13 in Magden AG statt. Genauer Ort wird den Teilnehmern per mail mitgeteilt.

Um 14.00Uhr beginnt der Kurs und Endet um 16.00Uhr.

Mitbringen: Gute Laune, Kleider die auch mal etwas dreckig werden dürfen oder einen Schurz. Bequeme Schuhe sind von Vorteil 😉

Wer sich anmeldet und nicht erscheint wird die Kurskosten tragen müssen. Abmeldungen werden 48h vorher akzeptiert.

Anmeldung unter: info@hexengarten13.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ringelblume (Calendula officinalis)

Hier noch eine bekannte Blume die in keinem Bauerngarten fehlen darf.

Die Ringelblume besticht durch ihre wunderschöne gelben oder auch orangen Blütenköpfe die wie eine kleine Sonne uns erfreuen. Ihre zarten Blütenblätter werden gerne als Farbakzent im Salat beigegeben, aber man kann aus ihnen auch eine wunderbare Salbe selber herstellen.

Von Bauern wird sie auch gerne als Wetteranzeiger zu Rate gezogen. Wenn sich die Blütenköpfe in den frühen Morgenstunden nicht öffnen so zeigt dies Regen an.

Sie soll auch gegen Fadenwürmer und Schnecken im Gemüsebeet helfen. Was man immer so findet wenn man nachforscht…Das werde ich wohl selber im nächsten Jahr bei mir ausprobieren, denn ich hab immer noch ein Schneckenproblem im Garten…

Ja auch Kräuterhexen haben es manchmal nicht ganz leicht 😉

 

Wuchs:         Aufrechter Wuchs, verzweigt bis zu 40cm hoch, liebt sonnige Plätze

Blüte:            Juni bis Oktober

Wuchs Ort:   Vorwiegend in Gärten anzutreffen.

Ernte:            ab Juli bis Oktober, Blüten und auch junge Blätter

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Quercetin- & Isorhamnetinglycoside, Carotinoide, Ätherische Öle

Wirkung:     Entzündungshemmend, Hautirritationen, Hamörrhoiden, Sonnenbrand, Quetschungen, Wundheilungs fördernd, Abschwellend, Antibakteriell, Geschwüre, Eiter, Brandwunden, Warzen, Hühneraugen, Galle, Niere, Leber

Küche:          Salate, Kräuterbutter, Tee,  kann zum färben von z.B. Reis verwendet werden

Kapuzinerkresse (Tropaeolum)

In Bauerngärten weit verbreitet aber auch in normalen Gärten gern gesehen. Die Kapuzinerkresse ist vielseitig in ihren Farben sowie in ihrer Wuchs Art. Aber sie ist nicht nur hübsch anzusehen sondern auch ein wertvoller Helfer für die Gesundheit.

Ausserdem ist sie eine Köstlichkeit im Salat, denn sie schmeckt Kresse ähnlich 🙂 Ihre wunderbare würzige Note riecht man bereits beim schneiden der Blätter und Blüten.

 

Wuchs:         wächst krautig, kriechend oder auch an Spalieren rankend. Es gibt auch verschiedene Grössen davon.

Blüte:            ab Ende Juni bis Oktober

Wuchs Ort:   Gärten

Sandort:       Sonnig bis Halbschattig

Ernte:    Blätter, Blüten und unreife Samen während der Saison, lebt bis zum Frost aber dann stirbt die Pflanze ab.

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Senfölglykoside, Oxalsäure, Mineralsalze,

Wirkung:  Entzündungshemmend, Harnwegsinfekte, Verdauungsfördernd, Bronchitis, Durchblutungsfördernd,  Schmerzlindernd, Nasennebenhölen Entzündungen, Grippale Infekte, Wundheilung, wirkt sehr gut gegen Pilze, Viren und Bakterien

Küche:   Tee, Salat, Smoothies, falsche Kapern aus den grünen Samen

 

Beifuss (Artemisia vulgaris)

Viele kennen den Beifuss (Auch Wermut genannt) im Gänsebraten an Weihnachten. Dort wird er gerne beigemengt um das meist fettreiche Essen besser verdauen zu können. Doch schauen wir mal genauer hin was das tolle Kräutlein uns auch noch schenken kann.

Zu früheren Zeiten wurde das Kraut gerne bei langen Wanderungen mitgenommen. Es soll dem Träger vor der Müdigkeit und vor Unglück bewahrt haben.

In der Winterzeit ist ein Fussbad von Beifuss eine wunderbare Sache, denn es wärmt den Körper durch 😉 Hilft dann auch gut gegen Erkältungen und Blasenentzündung.

Mystisches: Früher wurde ein Kranz aus Beifuss um die Hüften gebunden und man tanzte damit um das Johannisfeuer. Später warf man den Kranz ins Feuer und so sollten sich alle Anfeindungen zusammen mit dem Kranz in Luft auflösen.

Auch wurde er zusammen mit anderen Kräutern dazu benutzt, Ställe und Häuser auszuräuchern um böse Geister zu vertreiben. Dieses Ritual führte man an der Sommer- und Wintersonnenwende durch.

Bei Geburten war der Beifuss auch zu gegen, denn das Kraut ist der Schutzgöttin Artemis zugeteilt. Sie ist die Hüterin über die Hebammen, Geburt und Abtreibung.

Wuchs:         wächst aufrecht, 50 bis 200cm hoch, fiederspaltige Blätter mit silbernem Glanz

Blüte:            ab Juli bis September

Wuchs Ort:   Garten, Felsenritzen, Burgmauern, Wegränder

Sandort:       Sonnig bis Halbschattig. Nicht zu feuchte Standorte und selten düngen!!!

Pflege: Wer an Allergien leidet sollte den Beifuss vor der geöffneten Blüte zurück schneiden, denn viele reagieren empfindlich auf ihre Pollen. Nach der Abernte lässt man den Rest stehen. Erst im Frühjahr wird er bis kurz über dem Boden zurückgeschnitten.

Ernte:  Blätter vor der Blütezeit, ganze Zweige mit ungeöffneten Blütenköpfchen, Wurzel im Spätherbst

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Carotinoide, Sesquiterpenlactone, Hydroxycumarine und Flavonoide

Wirkung:   Sämtliche Magenbeschwerden, Appetit- und Stoffwechsel fördernd, Mundgeruch, Gelbsucht, Gallensteine, weissem Fluss, Erkältung, Blasenentzündung, Geburtsunterstützend, Wassersucht, Wechseljahr Beschwerden, Würmer, Übelkeit, kalte Hände & Füsse, innere Unruhezustände und Nierenleiden

Küche: Tee, Suppen, Salat, Kartoffeln, Geflügel, Wild, Käse, in fetten Speisen, Wein, Öl und Essig

Sonstige Verwendung: Fussbäder, Räucherwerk

Wichtig: Der Beifuss sollte nicht überdossiert angewendet werden! Z.B. Tee höchstens 3Tassen pro Tag. Auch nach ca. 6Wochen muss eine Pause eingelegt werden.

Sein sehr Bitterer, herber Geschmack hält zum Glück viele davon ab zu viel zu sich zu nehmen 😉

 

Erfolgreicher Kurstag im Hexengarten13

Nachdem die Wetterlage alles andere als rosig für den Sonntag gemeldet wurde, kam es doch anders als gedacht.

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Zu Anfang war es nur bewölkt und am Nachmittag kam dann noch die Sonne raus. Für den Fall das Regen kommt erntete ich am Vortag noch die Kräuter für unser Ölansatz und stellte diese in ein wenig Wasser ein. Das ist zwar nicht optimal doch in den letzten Wochen war das Wetter so schwierig und ich wollte nicht nochmals den Kurs verschieben müssen.

 

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Pünktlich trafen dann die Teilnehmer ein und so konnte das fröhliche Werkeln beginnen. Alle waren mit Freude, Elan und Interesse dabei und Schritt für Schritt zeigte ich vor was zu machen war. Es war ein schönes Miteinander bei dem jeder jedem auch half und so kamen wir schneller voran als geplant.

Danke an dieser Stelle an die Kursteilnehmer bei der tatkräftigen Mithilfe. Da hatte ich echt ein tolles Team!!!

 

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Beim werkeln sah ich auch was noch so fehlte oder praktisch wäre wenn man es hätte…

Auch sah ich was ich vergessen hatte und worauf ich das nächste mal besser achten muss.

 

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Gegen Mittag hatte jeder seinen Kräuteröl Ansatz und das Kräutersalz fertig gestellt. Dann ging es auf zum Mittagessen welches mein Mann bereit stellte. Frisch gestärkt konnte so der Kurs am Nachmittag fortgesetzt werden. 🙂

 

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Mein Mann mit einer Kursteilnehmerin 😉

Die schönen Werke vom Nachmittag könnt ihr hier unten gleich bewundern. Es war ein wunderschöner Tag und es hat mir sehr grosse Freunde bereitet. Die Rückmeldungen waren auch Positiv was mich sehr gefreut hat. 🙂

 

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Der Schnupperkurs war für mich eine gute Übung damit ich für meine zukünftigen Kurse gerüstet bin 😉

Nochmals meinen lieben Dank an alle Kursteilnehmer und meinen Mann, der mir bei den Vorbereitungen mit half.

Es grüsst Euch die Kräuterhexe und herzliche Grüsse an meine Kursteilnehmer 🙂

 

 

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