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Hexengarten13

Hier dreht es sich um Natürliche Gesundheit, Hexen, Katzen, Vegane Ernährung und Kochrezepte

Monat

Juli 2017

Die Brennessel (Urtica)

Ich denke jedes Kind hat schon mal die schmerzhafte Erfahrung mit der Brennessel gemacht und kennt diese eine Pflanze sehr genau. Doch wenn man den Tiger zu zähmen weiss wird er einem einiges wunderbares bescheren. In der Küche ist sie eine kulinarische Köstlichkeit deren Geschmack man mal probiert haben sollte. Auch wer ein natürliches Viagra sucht sollte sich mal die Brennessel zu Gemüte führen 😉

 Sie wurde nicht umsonst in den Klöstern, der vergangenen Zeit, zum Verzehr verboten 😉

Vielleicht kann ich mit diesem Beitrag hier mal ein paar nützliche Eigenschaften der Brennessel aufzeigen, damit sie mehr geschätzt als gehasst wird. Zwar auf den ersten Blick oder Kontakt nicht erkennbar birgt sie doch einen Schatz den es zu entdecken gilt. Es gibt verschiedene Arten doch am bekanntesten sind wohl die Grosse Brennessel (Urtica dioica) und die Kleine Brennessel (Urtica urens) .

Für viele Schmetterlingsarten ist die Brennessel eine wichtige Futterpflanze. Der Admiral ist einer davon.

Wuchs: wächst aufrecht, 10cm bis 300cm hoch, Brennhaare sowie Borstenhaare sind an den grünen Pfalnzenteilen enthalten. Die meisten sitzen auf der Blattoberseite.

Blüte: Juli bis Oktober

Wuchs Ort: Wälder, Gärten, Schutthalden etc. Fast überall auf der Welt zu finden

Ernte: März bis August die Blätter,  bis Ende Oktober die Samenstände

Inhaltsstoffe: Serotonin, Acetylcholin, Sekretin, Natriumformitat, Histamin, Nesselgift, Eisen, Vitamine, Mineralien,

Wirkung: Harntreibend, Aphrodisierend, Blutreinigend, Blutbildend, Blutstillend, Rheumatismus, Gicht, Haarwuchs fördernd,  Asthma, Nieren, Blasen, Galle, Magen, Nervenstärkend, Verstopfung, Appetitanregend, Frühjahrsmüdigkeit Vertreiber

Küche: Als Spinatersatz, Suppen, Salat, Tee, Smoothie

 

 

 

 

 

Gundermann (Glechoma hederacea)

Der Gundermann auch Gundelrebe genannt wird von Gärtnern und Bauern meist nicht gerne gesehen. Er überdeckt in kürzester Zeit grössere Flächen und ist dann nur noch schwer wieder aus dem Garten zu bekommen.

Früher war der Gundermann auch als Soldaten Petersilie bekannt. Er wurde gene auch als Mittel gegen eitrige Wunden verwendet. Auch als Beigabe in den Salat kam er viel in Anwendung.

Kenner schätzen seinen Geschmack denn die Gundelrebenblätter lassen sich wunderbar in Schokolade eintauchen und als Dessert geniessen. Man sagt nicht umsonst das der Gundermann das Wiesen After Eight ist 😉

 

Magisches über dieses Kräutlein: Zu Halloween, auch unter dem Namen Beltane und Samhain bekannt, wurde das getrocknete Kraut auch gerne verräuchert. Er soll sehr bei Veränderungen und Neubeginn unterstützend wirken. So kam er damals bei den Kelten als Teil eines Rituals zum Einsatz.

 

Wuchs:         wächst am Boden und bildet weite Ausläufer. Die Blätter sind Rebenblättern ähnlich aber viel kleiner.

Blüte:            März bis Juli

Wuchs Ort:   Waldränder, Auenbüsche, Parkanlagen, Gärten, bevorzugt schwere, fruchtbare, feuchte Böden, Gewässernähe

Sandort:       Sonnig bis Halbschattig

Ernte:         März bis Juni (kann aber auch noch später geerntet werden solange er wächst)

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Glechomanolid, Flavonoide, Gerbstoffe, Vitamin C, Lektine

Wirkung:   hilft bei verdorbenen Magen, Akne, Artrithis, Rheuma, Erkältung, Husten, Asthma, Ausschlag, Blutspeien, Kopf- und Ohrenleiden, Lungenleiden, Würmer, Durchfall, Wunden, Schweisstreibendes Mittel gegen Gifte, Entzündungs hemmend, hilft bei der Entgiftung von Schwermetallen

Verwendung: Als Dessert wie oben erwähnt, in Smoothies, im Salat, Suppe und als Tee

Tipp: Tee aus frischen Blätter hilft gegen chronische Erkältung. Dafür nimmt man 1-2 TL frische Blätter und giesst mit 250ml heissem Wasser auf. Mit einem Deckel abdecken und nach 5Min. kann der Tee genossen werden. Bei Bedarf 1-2 Tassen täglich trinken.

Achtung: Für den Menschen ist keine Giftigkeit bekannt. Für manche Tiere ist der Gundermann jedoch eine Giftpflanze. Z.B. Pferde, Nutztiere und auch Nagetiere reagieren stark darauf.

Kurs vom 23.Juli fällt aus

Leider muss ich den morgigen Kurs absagen, da es heute Nachmittag anfing stark zu regnen. Bis jetzt am Abend kam der Regen immer wieder vorbei und so hab ich keine trockenen Kräuter für den Ölansatz den wir ja herstellen möchten.

Deshalb wird der Kurs auf den 6.August verschoben.

Es hat noch freie Plätze und wer möchte kann sich gerne im Anmeldeformular unten nach dem Text über den Schnupperkurs anmelden. Auch per e-mail kann man sich gerne anmelden bis zum 3.August :

info@hexengarten13.com

Es grüsst Euch die Kräuterhexe

Fränzi Kindler

Wetterlage Schnupperkurs

Morgen (23Juli) ist ja Kurstag bei mir im Garten.
Drückt die Daumen das es heute trocken bleibt, denn sonst muss ich das ganze verschieben.
Gestern Abend kam es bei uns kräftig Regnen und eine Gewitterfront zog vorüber. Nun bibbere ich das es heute trocken bleibt und morgen, denn sonst fällt der Kurs buchstäblich ins Wasser da die Kräuter Nass nicht verwendet werden können.
Ich überlege mir allenfals noch eine Alternative. Da nicht jeder Teilnehmer auf den 30.Juli kommen könnte wird das Datum evt. noch auf den 6.Aug. verschoben.
So ist das halt nun mal mit der Natur. Sie ist nicht planbar und das Wetter schon gar nicht.
Der Countdown läuft und viel Vorbereitungsarbeit steckt dahinter. Ich freue mich schon sehr auf meine Kursteilnehmer und bitte beim Wettergott um eine Trockene Wetterlage. 😉
Es Grüsst Euch die Kräuterhexe

Hexengarten13 auch auf Facebook

Wer möchte findet mich auch im Facebook unter Hexengarten13 😉

Dort könnt ihr auch div. Beiträge und nützliche Tipps finden.

Vielleicht kommt ihr ja mal schauen und seid dabei.

Herzliche Grüsse

die Kräuterhexe, Fränzi Kindler

MPS Weil am Rhein

Wie fast jedes Jahr besuchte ich mal wieder das Mittelalterliches Phantasie Spektakel in Weil am Rhein. Früher war ich auch noch oft am Kaltenberger Ritterturnier. Wer davon Bilder sehen möchte schaut mal in Facebook vorbei. Dort findet ihr auch den Hexengarten13 und könnt Fotos von mir und vieles mehr sehen.

Es hat sich einiges auf dem MPS Verändert und auch Veganer finden nun was essbares auf diesem Fest 😉  Bin sehr froh über diese Entwicklung, denn dann muss ich mir nicht immer Essen mitschleppen, sondern kann vor Ort was besorgen und auf dem Gelände verputzen.

Sogar was ganz besonderes fand ich dort aber das verrate ich Euch nicht. Schaut das Video an und schmunzelt über meine Fundsachen 😉

Viel Freude beim anschauen wünscht Euch die

Kräuterhexe

Wegwarte ( Cichorium intynus)

Kennt ihr auch die Geschichte von einer Frau edlen Geblüts welche am Wegesrand auf die Heimkehr ihres Liebsten wartete der jedoch nie kam? Aus Mitleid wurde Sie von den Göttern in eine Blume verwandelt die fortan am Wegesrand steht mit ihren hübschen blauen Blüten. So steht Sie jedes Jahr von neuem am Wegesrand und wartet auf die Heimkehr ihres Liebsten noch heute und bis in alle Ewigkeit.

Es ranken sich viele Geschichten und Legenden um die Wegwarte. Im Mittelalter wurden ihr Zauberkräfte nachgesagt. Besonders im Liebeszauber wurde sie eingesetzt.

Ihre Blüten erscheinen während den Morgenstunden bis etwa 11Uhr. Danach vergeht sie  und neue Blüten kommen am nächsten Tag wieder hervor.

Dieses Jahr habe ich das grosse Glück eine Wegwarte bei mir zu haben die sich hier im Hexengarten sichtlich wohl fühlt. Es ist ein Riesenexemplar Gewachsen und jeden morgen bestaune ich die Schönheit ihrer Blüten. Dabei kommen Erinnerungen zu mir an eine Person die Verstorben ist und stets von der Wegwarte geschwärmt und mir von ihr erzählt hatte. So bleibt in mir die Erinnerung wach an diese geliebte Person und ich freue mich über den Gruss aus der Anderswelt.

Hier seht ihr meine im Garten. Im Hintergrund (rechtes Bild) die wilde Karde, welche ebenso den Weg zum mir fand.

Wuchs:         wächst aufrecht verzweigt. Bis zu 1Meter hoch.

Blüte:            ab Juni bis Oktober

Wuchs Ort:  An Wegrändern, Strassen, Felder, Bahndämmen und im Hexengarten 🙂

Sandort:    Sonnig

 Ernte:           Wurzeln  März bis April und Oktober bis November, Blüten und Blätter während der Blütezeit

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Cichoriin,  Zucker, Harz, Laucoulin, Kalisalze, Gerbsäure

Wirkung: Anregend, Blutreinigend, Entzündungshemmend, Adstringierend, Hilft gegen Krampfadern, Gallenschwäche, Verdauungsschwäche, Diabetes, Hämorrhoiden, Leberprobleme, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten, Haarausfall,Afterjucken, Gebärmutterschwäche

Küche:   Kaffeeersatz, Tee, (Salat, Chicorée, Radicchio, Zuckerhut sind Zuchtform daraus), (Apotheken haben sie auch als Tinktur und Bachblüte im Sortiment

Achtung: Die Wegwarte gehört in die Familie der Korbblütler. Menschen mit einer Allergie darauf sollten sie meiden.

Johannisbeere (Ribes)

Wer kennt sie nicht, die roten Beeren des Johannisbeerstrauches? Der Name Johannisbeere leitet sich davon ab das diese Beeren um den Johannistag  (24Juni) herum anfangen reif zu werden.

Als Kind erntete ich immer fleissig mit bei einer Bauernfamilie und freute mich schon riesig auf das Dessert mit diesen leckeren Beeren. Bei mir im Garten stehen 4 solcher Sträucher. Zwei Rote, einen Weissen und noch ein Schwarzer Strauch tragen Früchte für mich aus. Die Roten jedoch sind und bleiben meine Lieblingsbeeren. Die schwarzen sind sehr kräftig und rustikal im Geschmack und deshalb etwas gewöhnungsbedürftig…Die Weissen sind sehr mild und hübsch anzusehen.

Es gibt auch noch eine Alpine Art, doch diese kenn ich selber nicht. Diese sollen in der Heilwirkung zusammen mit den Schwarzen die meisten Kräfte besitzen.

Wuchs:         wächst als aufrechter Strauch. Wird bis zu 1,5Meter hoch. Es gibt auch Zuchtformen als Bäumchen.

Blüte:            ab April bis Mai

Wuchs Ort:   Garten, Waldränder,

Sandort:   Sonnig bis Halbschattig an etwas geschützer Lage wegen dem Frost.

Ernte:           Juni bis Anfang Juli

Inhaltsstoffe:Flavonoide (vor allem in den Blättern), Vitamin C, Gerb- und Mineralstoffe, etwas ätherische Öle, Gamma-Linolsäure (helfen gegen Entzündungen) in den Kernen

Wirkung:       Stärkt den Magen und die Gedärme, Blutreinigend, Hautbildverbessernd, hilft gegen Gicht, Rheuma, stärkt das Immunsystem

Küche:    Tee aus den Blättern, Saft aus den Beeren, Konfitüre, Kuchen, Likör, Gelee, Grütze

 

Ein altes Rezept aus dem Buch von Pfarrer J. Künzle beschreibt das Herstellen eines Saftes, aus den schwarzen Johannisbeeren, welche mit Zucker eingekocht werden. Das Endergebnis soll gegen Würgereiz und Erbrechen helfen. Ausserdem auch noch gegen Durchfall und Ruhr. Auch gegen starken Durst und Fieber sei dieses Rezept sehr hilfreich.

Das Kräuterbuch von Johannes Künzle enthält viel Wissen und Rezepte. Auch sind gute Fotografien der Heilpflanzen und Zeichnungen über den Menschlichen Körper enthalten. Ich hatte das grosse Glück eines von seinen Antiquarischen Büchern ersteigern zu können und nun bereichert es meine Kräuterbüchersammlung und mein Wissen.

 

 

Mittelalter Anlass in Weil am Rhein Juni 2017

Vergange Woche war ich an einem Anlass in der Nähe von Basel. Was ich dort alles sah könnt ihr auf folgendem Video ansehen.

Wünsche Euch viel Freude damit.

Es grüsst die Kräuterhexe

 

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