IMG_6788

 

Beide Arten können verwendet werden. Man sagt dem roten noch mehr Heilkräfte zu. Der rote ist jedoch bitterer als der schwarze.

Wer kennt nicht die Geschichte von Frau Holle? Doch die wenigsten wissen das es sich bei Frau Holle um eine Totengöttin handelt. So gäbe es noch viel über Sie und auch die Guten Hausgeister im Holunderstrauch zu erzählen, doch dies würde den Rahmen hier sprengen. So kehren wir zurück zum wesentlichen der heutigen Kräuterkunde.

Wuchs:         wächst buschig, verzweigt, Zweige neigen sich wie ein Bogen, oben krautig unten holzig, wird bis zu 11m gross

Blüte:            ab Ende Mai – Juli

Wuchs Ort:   Bevorzugt frische, nährstoffreiche Böden.

Sandort:       Sonnig bis Schattig

Ernte:           Die offenen Blüten ab Mai bis Anfang Juli. Im Herbst dann die Beeren.

Inhaltsstoffe: Glycoside, ätherische Öle, Vitamin C & B, Antioxidans

Wirkung:   entzündungshemmend, schmerzlindernd, Blutreinigend, fiebersenkend, Gewebeschützender Effekt, Rheuma,Grippe, schweisstreibend, schleimlösend

Küche:   Tee, Sirup, Konfitüre, ausgebackene Holunderblüten, Likör, Muffins

 

Achtung:  Wer an Asthma und Heuschnupfen leidet sollte die Blüten besser meiden.

Man sollte die Holunderbeeren im Herbst nicht roh verzehren. Es kann zu Verdauungsstörungen,  Übelkeit und Erbrechen kommen. Im rohen Zustand sind die Beeren leicht giftig (enthält Blausäure). Durch das kochen wird die Blausäure strak reduziert und somit kann man sie geniessen.