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Hexengarten13

Hier dreht es sich um Natürliche Gesundheit, Hexen, Katzen, Vegane Ernährung und Kochrezepte

Monat

Mai 2017

Der schwarze Holunder (Sambucus nigra) und der rote (Sambucus racemosa)

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Beide Arten können verwendet werden. Man sagt dem roten noch mehr Heilkräfte zu. Der rote ist jedoch bitterer als der schwarze.

Wer kennt nicht die Geschichte von Frau Holle? Doch die wenigsten wissen das es sich bei Frau Holle um eine Totengöttin handelt. So gäbe es noch viel über Sie und auch die Guten Hausgeister im Holunderstrauch zu erzählen, doch dies würde den Rahmen hier sprengen. So kehren wir zurück zum wesentlichen der heutigen Kräuterkunde.

Wuchs:         wächst buschig, verzweigt, Zweige neigen sich wie ein Bogen, oben krautig unten holzig, wird bis zu 11m gross

Blüte:            ab Ende Mai – Juli

Wuchs Ort:   Bevorzugt frische, nährstoffreiche Böden.

Sandort:       Sonnig bis Schattig

Ernte:           Die offenen Blüten ab Mai bis Anfang Juli. Im Herbst dann die Beeren.

Inhaltsstoffe: Glycoside, ätherische Öle, Vitamin C & B, Antioxidans

Wirkung:   entzündungshemmend, schmerzlindernd, Blutreinigend, fiebersenkend, Gewebeschützender Effekt, Rheuma,Grippe, schweisstreibend, schleimlösend

Küche:   Tee, Sirup, Konfitüre, ausgebackene Holunderblüten, Likör, Muffins

 

Achtung:  Wer an Asthma und Heuschnupfen leidet sollte die Blüten besser meiden.

Man sollte die Holunderbeeren im Herbst nicht roh verzehren. Es kann zu Verdauungsstörungen,  Übelkeit und Erbrechen kommen. Im rohen Zustand sind die Beeren leicht giftig (enthält Blausäure). Durch das kochen wird die Blausäure strak reduziert und somit kann man sie geniessen.

 

Mein erstes langes Interview

Letztes Wochenende wurde ich von Andrea Köhler auf den Liebfrauenberg eingeladen um an ihrem Seminar über Erschöpfungszustände teilzunehmen. Ich konnte dort einen kleinen Beitrag über die Wichtigkeit von Vitamin D beisteuern was mich sehr gefreut hatte. Es war eine spannende Zeit und ich hab dabei eine neue Leidenschaft entdeckt…

Da ich davon ausging dass das Seminar in einem Innenraum von statten geht zog ich mich natürlich Schick an mit hübschen Schuhen… Wir gingen jedoch am Nachmittag raus in den Wald, wohin ich mit meinen Schuhen nie hätte gehen können…

Zum Glück hatte Andrea Köhler für mich ein paar ihrer Barfussschuhe zur Hand, welche ich ausleihen durfte. So probierte ich zum allerersten mal solche ungewöhnliche Schuhe aus und wollte sie am liebsten nicht mehr zurückgeben…

Eines ist klar, ich werde mir solche Leguanos besorgen und dann sowas von durch und ausprobieren bis mir die Ohren rauchen. Ein total neues Lebensgefühl und ich fühlte mich sauwohl in Andreas Schuhe.

Am nächsten Tag interviewte ich Andrea zu ihrer Praxis Naturnah und was dabei herauskam könnt ihr hier anschauen:

 

Viel Freude mit meinem Amateur Video 😉

Es grüsst Euch die Kräuterhexe on Tour

 

Die Blutampfer (Rumex Sanguineus)

 

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Die Blutampfer ist ein Wunderbares Kraut im Frühjahr. Sie leistet gute Dienste zur Blutreinigung. Hierzu isst man 2Wochen lang täglich ein paar dieser Blätter im Salat. Danach gilt aber eine Auszeit da man die Blutampfer nicht über einen längeren Zeitraum in grösseren Mengen verzehren sollte. Im Gegensatz zur Sauerampfer ist die Blutampfer milder und auch bekömmlicher.

Wuchs:         wächst aufrecht, buschig. 20cm bis 60cm hoch, mehrjährig

Blüte:            ab Mai bis Juli

Wuchs Ort:   Auenwälder, Garten, Balkon,  am Rand eines Gartenteichs, liebt feuchte Orte

Sandort:       Halbschattig bis Sonnig, verträgt keine Trockenheit

Ernte:           März bis Ende Oktober ( Blütenstände entfernen)

Inhaltsstoffe: Oxalsäure, Gerb und Bitterstoffe, Kaliumoxalat, Vitamin C, Hyperosid

Wirkung:      Blutreinigend, Harntreibend, Appetitfördernd, Zusammenziehend

Küche:          Frische junge Blätter und Triebe im Salat, als Beigabe bei einer Suppe

 

 

Achtung: Kann Übelkeit, Hautreizungen und Zahnschäden bei übermässigem Verzehr auslösen. Nicht während einer Eisentherapie oder bei Eisenmangel verwenden da die Blutampfer die Aufnahme von Eisen erschwert.

Heilsalbe aus Tannenspitzen

IMG_3748.JPGIn diesem YouTube Video zeige ich Euch die Herstellung einer Heilsalbe aus Tannenspitzen und Moos.

Tannensalbe

Da könnt ihr mal sehen wie viel Arbeit in der Herstellung einer Heilsalbe anfällt. Das ist nix für Menschen in Zeitstress oder ohne Geduld. Es braucht Zeit und Geduld um eine Heilsalbe herzustellen und das geht nicht in 5Minuten.

Es grüsst Euch die Kräuterhexe

Die Schlüsselblume (Primula veris)

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Hier mal etwas Spezielles, denn es gibt auch geschützte Heilpflanzen die man nicht sammeln sollte (darf). Die Schlüsselblume gehört auch zu diesen geschützten Arten und wer sie zu Heilzwecken benutzen möchte kann in Apotheken oder speziellen Kräuterhäusern Extrakte oder getrocknete Pflanzenteile erwerben.

Manche kennen die Schlüsselblume auch als Himmelsschlüssel. Sie soll einem Tore zu verborgenen Schätzen aufschliessen können so die Sage. Hierbei sei zu erwähnen das es sich auch um Tore zu einer Spirituellen Welt handeln kann denn es gibt auch Schätze die nicht aus Geld und Gold bestehen.

Wuchs:         Blattrosette aus der ein aufrechter Stängel wächst an dessen Ende die Traubenförmig angeordneten Blüten sitzen, mehrjährig, Rhyzom bildend

Blüte:            ab Ende März bis Mai

Wuchs Ort:   Wiesen, Waldränder, Alpengebiete, Hexengarten 😉 (8cm bis 30cm hoch)

Sandort:       Sonnig bis Halbschattig

Ernte:           März bis November

Inhaltsstoffe: Saponine, Flavonoide, Tutosid- und Carotinoide

Wirkung:       gegen Gicht, regt Harntätigkeit an, lindert Schnupfen, löst Husten

Küche:          Da sie geschützt ist gibt es kein Rezept von mir

Es gibt div. Arten von der Schlüsselblume doch nicht alle haben Heilkräfte. Die von mir genannte besitzt im Blütenzentrum 5 orange Striche und die Blüten duften auch sehr gut.

In Gartencentern wird man manchmal auch fündig und kann sogar die echte Wiesen-Schlüsselblume finden. So gelangten meine in den Hexengarten;-) Im Alpenraum gibt es auch eine eigene Art.

 

 

Der Schnitt- oder Würzsellerie (Apium graveolens var. secalinum)

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Der Knollenselerie ist wohl den meisten bekannt. Doch wer von Euch kennt den Schnitt- od. Würzsellerie?

 

Wuchs:         wächst aufrecht, stark verzweigt, 2jährige Pflanze

Blüte:            ab dem 2ten Jahr, Juli bis September

Wuchs Ort:   Garten, Balkon, (40 Bis 60cm hoch)

Sandort:       Sonnig bis Halbschattig

Ernte:           März bis November

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Vitamine, Mineralstoffe

Wirkung:       Nervenstärkend, Appetitanregend, Harntreibend, Herz-Kreislauf stärkend

Küche:          Frische sowie getrocknete Blätter für Suppen, Salate, Eintöpfe, Kräuterbutter,  Samen für Selleriesalz

 

Es gibt auch eine Wildform vom Schnittselerie (Apium graveolens subsp. graveolens) Diese ist Weltweit verbreitet. Die Wildform findet man in Küstengebieten und auch auf feuchten bis sumpfigen Böden.

Achtung: Es gibt viele Menschen die allergisch auf Sellerie reagieren. Sellerie gehört zu den Doldenblütlern. Deshalb ist es ratsam für Menschen mit so einer Allergie den Sellerie zu meiden.

Symptome und Anzeichen: Reizungen im Mund und Rachenraum. Schwellungen, Jucken oder Bläschenbildung im Mund. Nasenlaufen, Atemprobleme, Niesanfälle, Augenjucken und -rötungen, Nesselausschlag, Magen-Darm-Beschwerden.

Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

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Viele kennen ihn schon aus der Küche doch wisst ihr auch um seine Heilwirkung?

Rosmarin kann nicht nur an Speisen seine Verwendung finden sondern auch als Badezusatz bei Rheuma, Kreislaufproblemen und Migräne.

 

Wuchs:         wächst aufrecht und buschig.

Blüte:            ab Mai – Juni

Wuchs Ort:   Garten, Balkon, an trockenen Hängen

Sandort:       Sonnig, geschützt (mag keine Zugigen Ecken)

Ernte:           März bis Ende Oktober

Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Triterpensäuren, Flavonoide, Gerb und Bitterstoffe

Wirkung:       Lindert Schmerzen, Erschöpfung, Krampflösend, Viren- und Backterienhemmer, Gallensaft und Appetit anregend, leicht durchblutungsfördernd.

Küche:          Frische sowie getrocknete Blätter für Bratkartoffeln, an Fleisch, Fisch und Gemüsegerichten.  Wein,Tee, Kräuteröl, ätherisches Öl

Tee Rezept: 1TL fein geschnittene, frische Blätter mit 2.5dl heissem Wasser übergiessen und zugedeckt 10Min. ziehen lassen. 3-4 mal täglich eine Tasse trinken bei Grippalen Infekten und Erschöpfung.

Bade Rezept: 50g Rosmarinblätter mit 1Liter heissem Wasser übergiessen. 30Min zugedeckt ziehen lassen. Danach absieben und in 38°C warmes Badewasser reinschütten. Mindestens 15Min drin baden.

Schwangere aufgepasst: Rosmarintee-, -wein und Öl sollte nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden, ausser man ist Überfällig mit dem Geburtstermin. Doch bitte informiert Euch erst gut darüber.

In der Küche sollt er während der Schwangerschaft nicht übermässig verzehrt werden. In Massen ok. Hier ist es gut sich zu informieren und bei einem Arzt oder Heilpraktiker Rat zu holen.

 

 

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