S1190006Das zierliche hübsche Wiesen-Schaumkraut kann man im Frühling auf Feuchtwiesen bewundern. In meinem Hexengarten haben sich auch 3 Exemplare eingefunden.

In gewissen Gebieten gilt das Wiesen-Schaumkraut als stark gefährdet da ihr Bestand aufgrund der schwindenden Feuchtwiesen schrumpft.

Die Raupe des Aurorafalter bevorzugt sie als Nahrungspflanze. Später als Schmetterling ist sie ein wichtiger Nektarspender.

Die Wiesenschaumzikade lebt gerne auf ihr. Sie saugt deren Pflanzensaft. Ihre Larven erzeugen einen Schaum. Dieser schützt die darin sitzende Larve einerseits vor Fressfeinden, andererseits spendet sie ihr Feuchtigkeit und die richtige Temperatur für ihre Weiterentwicklung.

 

Wuchs:             Bildet am Boden Rosetten, wechselständig angeordnet. An einem Stiel bilden sich oben die Blüte. Der Stiel wächst aufrecht 15cm bis 55cm hoch. Bildet  Rhizome.

Blüte:                ab April bis Juni

Wuchs Ort:      liebt nährstoffreiche Feuchtwiesen, Bruch- und Auenwälder. Bis in       Höhenlagen von etwa 1700 Meter zu finden.

Ernte:                ab dem Frühjahr bis Ende Oktober. Die inneren zarten Blätter im Frühjahr nehmen. Die Knospen können das Jahr hindurch genommen werden.

Inhaltsstoffe: Senfölglykoside, Bitterstoffe, Vitamin C,

Wirkung:         Gegen Rheuma, wirkt anregend für Niere und Leber

Küche:              Junge Blätter und Pflanzen vor der Blüte für Tee, Salat, Kräutersuppe, Quark, Frischkäse. Schmeckt Kresse ähnlich und ist leicht scharf. Blüten können später als Zierde auf Salaten etc. verwendet werden.

Besonderes:   Auch ein Wetteranzeiger. Wenn sich die Blütenstiele wie ein nickendes Köpfchen krümmen so kommt die Nacht oder schlechtes Wetter ist im Anzug.

Vorsicht Wichtig!!!: Zu viel kann den Magen und die Nieren reizen.