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Hexengarten13

Hier dreht es sich um Natürliche Gesundheit, Hexen, Katzen, Vegane Ernährung und Kochrezepte

Monat

März 2017

Löwenzahn / Pusteblume

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Wie oft haben wir als Kind die weissen Puschen gepflückt und freudig die  Schirmchen fliegen lassen? Das liebte ich auch und hab fleissig Samen verteilt 😉 Zum Ärger so mancher Gärtner…

Was jedoch in ihm an Heilkräften steckt hab ich erst später heraus gefunden.  Wusstet ihr z.B. das der Saft aus den Stängeln Insektenstiche lindert? Das ist nur eines seiner zahlreichen guten Eigenschaften.

Wuchs:     10 bis 25cm Durchmesser kann seine Rosette haben. Bis zu 40 cm wird er hoch.

Blüte:       April – Juli

Wuchs Ort:   an sonniger Lage. Wiesen, Wege, Strassenränder und natürlich im Hexengarten 😉

Ernte:            Knospen im Frühjahr. Zarte, junge Blätter vor der Blüte nehmen. Blüten in voller Entfaltung. Wurzeln im Frühjahr und Herbst.

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe,Vitamin A, C & E,  Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Inulin, Proteine, Spurenelemente und Mineralstoffe

Wirkung:       Stark Harntreibend, Verdauungsfördernd, hilft Nierensteine aufzulösen, hilft bei Pickel und Hautleiden, Stärkungsmittel, lindert Rheuma, unterstützend bei Diabetes, pflegt Galle und Leber, ist Antibakteriell,  geht Warzen an den Kragen und lindert Insektenstiche

Küche:         Suppe, Salate, Spinat, Kapern, Honig, Wein, Tee und als Kaffee

Wer hätte das gedacht was alles in einem Löwenzahn steckt… Ich denke nun sehen ihn viele mit anderen Augen und ärgern sich weniger über das lästige „Unkraut“ im Garten, oder?

Es Grüsse Euch die Kräuterhexe

Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

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Man findet ihn überall auf den Wiesen, an Wegen, Strassen und auch im Garten. Doch wisst ihr über die 5 Blattnerven Bescheid und ihr Geheimnis? Jede einzelne steht für eine hilfreiche Eigenschaft die in ihm steckt. 😉

Hier könnt ihr die 5 Geheimnisse erfahren:

1.Gegen Blattern (Blasen) beim Wandern. Wichtig vor dem Wandern anwenden nicht erst wenn das Malheur passiert ist! Breitwegerich Blatt direkt auf die Haut und einen Socken darüber und danach heisst es fröhliches wandern. 😉

2.Gegen Insektenstiche. Mehrere Blätter in die Hand nehmen und so lange darin rollen bis der Saft austritt. Dies auf den Stich geben und der Schmerz lässt nach. Sehr gute Sache wenn man Kleinkinder und Babys hat, welche nähere Bekanntschaft mit Bienen oder Wespen machten;-) Hilft auch bei Brennesselstiche.

3.Bei Verletzungen die Bluten kann man ebenso das Blatt wie beim Insektenstich rollen und auflegen. Es desinfiziert die Wunde und lindert den Schmerz.

4.Als Mahlzeit, wenn man in der Natur nichts anderes findet und eine Suppe kochen möchte. Auch für frustrierte Pilzsammler eine alternative, da die Suppe lecker nach Champignon schmeckt. 😉

5.Für einen wirksamen Hustensaft. Gibt es auch in Apotheken oder Drogeriemärkten zu kaufen. 😉

 

Wuchs:             wächst aufrecht bis 40cm hoch, dichte Rosetten

Blüte:                ab Mai bis Septembersx

Wuchs Ort:      an sonniger Lage. Wiesen, Wege, Strassenränder

Ernte:                ab dem Frühjahr bis August. Die inneren zarten Blätter nehmen. Junge Knospen können ebenso verwendet werden.

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Aucubin, Kieselsäure und Bitterstoffe.

Wirkung:          Antibiotisch, wundheilend und schleimlösend

Küche:               Suppe, Salate (fein geschnitten), in Kräutersaucen und Kräuterbutter.

 

Verwechslungsgefahr mit: anderen Wegerich Arten wie z.B. der Breitwegerich. Es sind jedoch alle Arten ohne Gefahr zu essen. Mir ist kein giftiges Kraut bekannt, welches dem Spitzwegerich zum verwechseln ähnlich sieht.

Video zum Bärlauch

Bärlauchsuppe nach Art der Kräuterhexe

 

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1 Hand voll Bärlauchblätter

1 mittelgrosse Zwiebel

1 kleiner Knoblauch

300g  Kartoffeln

300g Hokaido Kürbis (Schale nicht entfernen)

2dl Weisswein

3dl Bouillon

2dl Hafersahne (geht auch andere)

Pfeffer

Salz

 

Zwiebel schneiden und in etwas Öl anbraten. Dann den Knoblauch ebenso schneiden und beifügen. Die Kartoffeln und den entkernten Kürbis in Würfel schneiden und mit dünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und die Bouillon beifügen. Ca. 15Min. abgedeckt leicht köcheln lassen. Wenn der Kürbis und die Kartoffeln gar sind mit Pürierstab mixen. Herd abstellen und den gewaschenen Bärlauch mit der Hafersahne beifügen und nochmals mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun kann serviert werden 😉

Bon Appetit aus der Hexenküche 🙂

 

 

Frühlingszeit Bärlauchzeit

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Die meisten kennen ihn sicher schon, doch für alle anderen hier eine Zusammenstellung:

Wuchs:         wächst aufrecht und Horst bildend.

Blüte:            ab Mai

Wuchs Ort:   Waldrand

Ernte:            ab März bis Ende Mai

Inhaltsstoffe: Allicin welches auch in Knoblauch und Zwiebel steckt. Schwefelhaltige ätherische Öle. Vitamin C. Mineralstoffe und Senfölglykoside.

Wirkung:  Magen und Darm desinfizierend, Blutbildend und Durchblutungsfördernd. Beugt der Verengung von Blutgefässen vor. Eine Frühlingskur reinigt im übrigen das Blut.

Küche:      Salate, Suppen, Pestos, Kräuterbutter und noch vieles mehr 😉 Die Knospen schmecken auch lecker und können ein Gericht hübsch dekorieren.

Verwechslungsgefahr mit:

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Die todbringenden Herbstzeitlose und das Maiglöckchen könnten von unerfahrenen Suchern als Bärlauch angesehen werden. Deshalb ist es sehr wichtig sich mit den Kräutern vertraut zu machen bevor man sie selber pflücken geht!

Die Herbstzeitlose hat ledrige Blätter, die am Bund ineinander gerollt wachsen.

Wächst in Wiesen und am Waldrand. Das Maiglöcklein wächst später im Jahr und hat nur einen einzigen Stiel mit zähen, mattgrünen Blättern.

Der Knoblauchgeruch jedoch hat nur der Bärlauch. Doch wenn man ihn an den Händen hat kann man auch eine Herbstzeitlose damit verwechseln.

Also gut aufpassen beim sammeln.

Unter Rezepte findet ihr noch ein Rezept aus meiner Hexenküche mit dem Bärlauch. 😉

Es grüsst Euch die Kräuterhexe

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